Samstag, 4. Mai 2024

REZENSION "Der verlorene Blick" von Jana Frey


AUTORIN: Jana Frey
VERLAG: Fischer
ISBN: 9783596805587
SEITENZAHL PRINT: 176

KLAPPENTEXT:
Leonie ist 15, und ihre Augen sind waldmeistergrün. Das ist es, was er so an ihr liebt, sagt ihr Freund Frederik. Doch eines Tages geschieht ein entsetzlicher Unfall, und Leonie erwacht in einer neuen Welt aus Finsternis. Leonie ist blind. Jeder Schritt zurück in ihr altes Leben wird zur Qual. Aber während Leonie sich mehr und mehr in die Dunkelheit verkriecht, kämpfen ihre Freunde um sie. Leonies Geschichte ist tatsächlich passiert. In einem mühevollen Prozess musste das Mädchen lernen, seine Selbstständigkeit und damit sein Selbstbewusstsein zurückzuerlangen. Wie schmerzvoll das für Leonie war, hat sie der Autorin Jana Frey erzählt und damit diesen bewegenden Roman ermöglicht.

MEINE MEINUNG:
Leonie hat tolle Brüder, gute Eltern und einen Freundeskreis, der hinter ihr steht. Eigentlich ein ganz normales und wunderbares Teenieleben. In einem Moment genießt sie ihr Leben als 15 Jährige und im nächsten Moment ist alles schwarz um sie herum.

Leonie möchte eigentlich gar nicht mehr Leben, da ihr alles so sinnlos vorkommt, allerdings ist sie nicht alleine und bekommt ganz viel Unterstützung, ob sie möchte oder nicht, allerdings dauert es, bis sie die Hilfe auch wirklich annehmen kann.

Ich konnte Leonies Hilflosigkeit beim Lesen regelrecht spüren. Wie muss es sein, von jetzt auf gleich plötzlich im Dunkeln zu sein und das nicht nur für einen kurzen Moment sondern für immer?!

Man sagt zwar, die Sinne nehmen bei Blinden die Arbeit von den Augen auf und man kann sich durch die anderen Sinne besser zurecht finden, allerdings geht das ja auch nicht von jetzt auf gleich, sondern dauert ein wenig. 

Ich habe das Buch gar nicht mehr wirklich aus der Hand legen können. Es ist wunderschön und traurig zugleich. 

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